Rezension zu „Show me the Stars“ von Kira Mohn

Vorab schon mal vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

In dem Buch geht es um Liv, die nachdem sie ihren Job verloren hat, dringend nach einer neuen Beschäftigung sucht.

Eigentlich wollte sie nach ihrem Journalistikstudium voll durchstarten, leider hat das aber nicht funktioniert und nachdem ein Interview jetzt auch total nach hinten losgegangen ist und sie dadurch ihren Hauptjob verloren hat, muss sie sich dringend überlegen wie es nun weitergeht.

Also sucht sie im Internet nach neuen Stellenanzeigen, bis sie auf eine Anzeige mit der Überschrift „Auszeit!“ trifft.

In dieser Anzeige wird ein Housesitter für einen einsamen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste für einen Zeitraum von sechs Monate gesucht.

Sie bewirbt sich, bekommt den Job und lässt sich darauf ein.

Allerdings hat sie nicht mit dem gutaussehenden Iren Kjer gerechnet, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt. Das Abenteuer beginnt!

Der Klappentext und die Leseprobe haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht.

Dazu noch das wirklich phänomenale Cover und der Entschluss, dass das Buch unbedingt bei mir einziehen muss, stand fest.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich finde es nicht unbedingt ein Highlight, aber es ließ sich leicht lesen, hatte eine tolle Geschichte und hat auch Spaß gemacht zu lesen, es gab aber auch ein paar Punkte die mich gestört haben.

Deshalb konnte es kein Highlight für mich werden. Ich habe am Anfang gut in das Buch reingefunden und konnte mich auch gut in Liv hineinversetzen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Mir haben die Insel mit ihrer Landschaft und der Leuchtturm sehr gut gefallen und ich fande die Idee sehr toll.

Ich finde die Landschaft wurde super beschrieben und ich wäre am liebsten auch auf eine einsame Insel ausgewandert. Das hat sich alles wirklich traumhaft angehört!

Viele Szenen im Buch waren aber finde ich ziemlich vorhersehbar.

Es gab mehrmals den Punkt wo ich schon im Vorhinein Vermutungen hatte was noch passieren könnte und diese Sachen sind dann auch wirklich passiert sind.

Außerdem fande ich es schade, dass man so wenig über Kjer erfahren konnte.

Natürlich hat man im Laufe der Geschichte einiges über ihn erfahren, aber zum Beispiel die Frage was er außer Touristenführungen noch arbeitet blieb offen.

Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Er ist für mich irgendwie immer noch sehr geheimnisvoll und ungeklärt. Ich habe nicht das Gefühl ihn gut zu kennen.

Und wenn Airin zu wenig Touristen für ihre Zimmer hat, bezweifle ich, dass Kjer nur mit den Touristenführungen genug Geld zum Leben verdient.

Außerdem musste er manchmal ja dringend etwas erledigen, was das war blieb ebenfalls ungeklärt.

Vielleicht hätte man ein paar Kapitel aus Kjer’s Sicht schreiben können, die hätten ja anfangs auch noch sehr geheimnisvoll sein können und erst gegen Ende wäre alles klarer geworden.

Ich hätte mir am Ende auch nochmal ein klärendes Gespräch zwischen Kjer und Liv gewünscht.

Für mich war das Ende irgendwie noch nicht so ganz eindeutig und eher ungeklärt.

Also klar, durch das letzte Kapitel wusste man schon wie das Buch ausgeht, aber richtig ausgesprochen haben sich die Beiden nicht. Zumindest wurde darüber nicht im Buch berichtet.

Es gab einfach plötzlich diesen Sprung wo schon alles geklärt und eindeutig war.

Auch warum Kjer jetzt doch eine feste Beziehung eingeht, obwohl jahrelang entweder nur sehr kurze oder gar keine wurde für mich nicht eindeutig erklärt.

Also ich weiß zwar warum er diese nicht eingegangen ist, aber warum er seine Meinung jetzt ändert ist mir noch unklar.

Ich hätte mir auch noch gewünscht, dass auf Liv’s Angststörung nochmal näher eingegangen wird.

Ich bezweifle dass diese im echten Leben so einfach zu bekämpfen ist, da sie ja vorher schon sehr ausgeprägt war.

Ich kenne mich da nicht aus, kann auch gut sein dass ich falsch liege, aber das ist mir einfach aufgefallen.

Vielleicht hätte sie sich am Ende für eine Therapie anmelden können oder sowas.

Ich fande auch dass das Thema eher nur angerissen wurde, da hätte man noch mehr rausholen können.

Insgesamt also finde ich schon ein gutes Buch, kann ich auch empfehlen, aber es hat nicht alle meine Erwartungen erfüllt und es ist kein Highlight für mich geworden.

Mir sind schon ein paar Dinge aufgefallen die mich gestört haben.

Ich fande die anderen Bücher aus dem Verlag bisher irgendwie ausdrucksstarker und einzigartiger und bin deshalb ein bisschen enttäuscht von dem Buch.

Deshalb bekommt das Buch von mir vier von fünf Sterne.

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